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CanalbaCanalba ist eine Tierauffangstation in Alba Adriatica (Italien).Wir können leider nicht allen Tierhilfe-Institutionen helfen und haben Canalba ausgewählt, weil hier ein Team von nur 4 Leuten sich einer fast unlösbaren Aufgabe stellt, inzwischen nur noch 279 Hunde, letztes Jahr waren es 420, zu versorgen und zu versuchen, diese an Tierfreunde hauptsächlich in Deutschland und der Schweiz zu vermitteln und auch noch die finanziellen Mittel dafür aufzubringen. Dieses bewundernswerte Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung. Um hier wenigstens einen kleinen Beitrag zu leisten, wird für die Mitgliedschaft im PMA-Club Deutschland ein Jahresbeitrag von 10,- Euro erhoben, der in voller Höhe als Spende an Canalba weitergeleitet wird. Neben diesem Beitrag werden auch weitere Spenden für den gleichen Zweck gesammelt. Canalba hat auch eine Homepage www.cani-di-alba.com in deutscher Sprache , die weitere Informationen über die Tiere, die Leute und die Probleme vor Ort enthält. Mitglied kann jeder werden, auch ohne Maremmano. Einfach auf der Startseite "Mitglied werden" anklicken. |
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Mitgliedsbeiträge und weitere Spenden können überwiesen werden an: Ruprecht Schmidt Inland: Konto-Nr. 9198706 BLZ 25050000 Ausland: IBAN : DE59 2505 0000 0009 1987 06 BIC/SWIFT-Code : NOLA DE 2HXXX Braunschweigische Landessparkasse Verwendungszweck Canalba |
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Spendensammlung für Canalba bisher: 2004 = 560 Euro 2005 = 1380 Euro 2006 = 1440 Euro 2007 = 1240 Euro 2008 = 1200 Euro 2009 = 1725 Euro 1/2010=355 Euro |
Spendenweiterleitung an Canalba 560 Euro bis 31.12.2004 1380 Euro bis 16.12.2005 1440 Euro bis 28.12.2006 1240 Euro bis 20.12.2007 1200 Euro bis 17.12.2008 1725 Euro bis 31.12.2009 |
Danke an Renate Kirmeier für die Anregung zu dieser Extraseite! |
Hunde von Canalba
Am 4. Oktober 2004 hatten wir Gelegenheit Canalba zu besuchen. Es ist für unsere Verhältnisse nicht vorstellbar. 350 Hunde
leben in Gruppen in selbstgebauten Gehegen, zum großen Teil frei auf dem Gelände eines ehemaligen Schlachthofes in zu Hundehütten umfunktionierten
Müllcontainern. Charlotte und Teresa, gelegentlich von einigen Frauen unterstützt, können die vielen Hunde nur durch bezahlte Helferinnen mit
Futter versorgen und die Gehege reinigen.
Für Pflege oder mehr als gelegentliche Zuwendungen bleibt einfach keine Zeit und es fehlen die finanziellen Mittel dafür.
Viele Hunde kamen zu uns, um einige Streicheleinheiten zu bekommen, liefen uns lange noch nach. Es fehlt allen an menschlicher Zuwendung
und Kontakten. Man hat immer den Eindruck, sie hoffen mitgenommen zu werden. Viele Hunde sind sehr zutraulich, manche ängstlich und scheu,
einige krank, viele schon alt, ein Hund war blind. Aber alle werden wenigstens versorgt, auch medizinisch betreut, haben ein Dach gegen
die brennende Sonne und Schutz vor Regen, brauchen wenigstens nicht zu hungern. Ein Hund war total abgemagert, ängstlich, wollte nicht fressen.
Eine junge Tierärztin hilft Canalba, untersucht die neuen Hunde oder hilft den kranken Hunden. Immer fehlt Geld, um mehr als das Nötigste
zu machen.Auch alte Hunde, die kaum zu vermitteln sind, werden noch operiert, wenn es notwendig ist. Eine große Hilfe ist die Vermittlung
von Hunden nach Deutschland und in die Schweiz. Aber auf jeden vermittelten Hund kommen zwei neue Hunde, die meist einfach vor dem Tor
abgeladen oder von Tierfreunden aus erbärmlichen Verhältnissen befreit und zu Canalba gebracht werden, damit sie wenigstens leben können,
und nicht unter Qualen verenden. Canalba braucht noch viel Hilfe, damit es dort weitergehen kann. Es wäre schade, wenn aus finanziellen Gründen
diese Hundehilfe vor Ort aufgeben müßte.
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| Im Herbst 2007 hatten wir wieder Gelegenheit in unserem Italien-Urlaub einen Abstecher nach Alba Adriatica zu machen, um Charlotte und Canalba zu besuchen. Es waren zu dieser Zeit nur noch ca. 270 Hunde dort und seit unserem letzten Besuch 2004 sind einige Gehege hinzugekommen, sodaß nicht mehr so viele Hunde ohne Schutz vor Sonne und Regen frei auf dem Gelände leben mussten. Wir bedanken uns bei Theresa, die uns wieder durch die Anlage geführt und vieles erklärt hat, ebenso bei Charlotte, die sich eine halbe Stunde Zeit genommen hatte, uns von den vielen Problemen vor Ort zu berichten, von den immer noch andauernden Anfeindungen wegen angeblicher Hundeverkäufe für Tierversuche, den bürokratischen Auflagen der Behörden, die Charlotte viel von ihrer Zeit kosten, dazu der chronische Geldmangel und die langanhaltende Hitzeperiode, die einen schafft und die Last der ständigen Ungewissheit, wie und ob es weitergehen wird, da in dieser Situation immer nur für die nächsten Tage geplant werden kann. Wir bewundern Charlotte, wie sie immer wieder die Energie aufbringt, durchzuhalten und weiterzumachen und werden weiter versuchen, sie und die anderen guten Engel von Canalba zum Wohl der Hunde dort so gut wir können zu unterstützen. |
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